VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Libelle » Sa 16. Apr 2011, 10:45

Danke fuer die tollen Tips! Die Scotson-Massage moechten wir unbedingt auch ausprobieren, das noetige Kleingeld fehlt uns derzeit.
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Sim_It2003 » Sa 16. Apr 2011, 19:07

Wir haben ja schon darüber diskutiert - wenn sich die Kosten über das ganze Jahr aufteilen, ist´s ganz ok. Wenn man natürlich noch andere Therapiekosten zu tragen hat, kann´s schon problematisch werden, ist für uns auch nicht anders. Ich find´s halt super (obwohl ich mich eigentlich jeden Tag überwinden muss, weil ich weiß, dass es jetzt wieder 1 -1 1/2 Stunden dauern wird, ist jedesmal unterschiedlich). Auf der anderen Seite gibt es mir Stabilität, weil ich endlich nicht mehr nach neuen Therapien suchen muss. Generell hat die Suchphase eher ein Ende gefunden, und darüber bin ich sehr froh.
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Libelle » Mo 18. Apr 2011, 08:18

Wir werden mit dem Zentrum sicher im Kontakt kommen. Weisst Du, er kann mir der Logopaedin gewisse Woerter jetzt ganz toll wiederholen, von ihm kommt leider spontan nichts, er kann sich nonverbal super verstaendigen, wenn er was braucht.
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon LiamMartyn_Safir » Mo 18. Apr 2011, 14:37

Hallo an alle!

Bewundere Euch ein wenig, weil ihr seid schon so weit mit den Kids. Ich weiß derzeit gar nicht wo und wie am besten anfangen. Vor allem, weil die Dyspraxie derzeit nur mehr oder weniger eine Vermutung unsererseits ist, die jedoch auf der Reha in Bad Radkersburg vom Logopäden nicht unbedingt bestritten wurde.

Habt ihr eine Idee, wer oder wie so etwas auch auf dem Papier diagnostiziert bzw. braucht man es auf dem Papier? Vermutlich für die entsprechenden Förderungen, oder, ansonsten werden sie es bei einer "normalen" Logopädie belassen.

Bin auf jeden Fall auch dankbar für die vielen Tipps, Adressen und Links. :D

Alles Liebe
Angelika
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Sim_It2003 » Di 19. Apr 2011, 13:08

Liebe Angelika,

nimm doch Kontakt zu unserer Logopädin aus (die Kontaktdaten habe ich ja hineingeschrieben) - sie kann auch die Diagnose hinterfragen bzw. überhaupt erst einmal stellen.

Ich fahre morgen mit den Kindern ein paar Tage weg, melde mich aber nachher verlässlich bei Dir!

Bei VED ist es natürlich gut, früh anzufangen - ich habe aber auch von Kindern gehört, die erst mit 5,6 mit der Therapie angefangen haben und gute Ergebnisse erreichen konnten.

Bei uns ist die Sprache zwar jetzt immer besser, aber wir haben soziale Probleme, nach wie vor. Die Kinder im Kindergarten akzeptieren Annabelle nicht so, wie ich es mir wünschen würde. Ich hoffe, die Zeit kann da helfen...

Eigentlich ein anderes Thema. Annabelle hat eben verschiedene Baustellen, und wir arbeiten stetig weiter.

Wünsche Euch allen Frohe Ostern!

lg, Simone
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Libelle » Di 19. Apr 2011, 15:42

Liebe Angelika, die ersten Anlaufstelle ist ein "gescheiter" Kinderarzt, dann die EntwicklungspsychologIn, die dem Kind ein Profil erstellt. Wenn es fertig ist, stellt der Kinderarzt ein massgeschneidertes Programm, so ist es zumindest mit P. gelaufen. Wenn der Kinderarzt motiviert und interessiert ist, wird er sicher paar gute Therapeuten empfehlen koennen. Meistens empfehlen Kinderaerzte Logopaedie- mit Ergotherapiesitzungen. Mit dieser Kombination haben wir laengerfristig recht gute Erfolge gesehen.
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon LiamMartyn_Safir » Di 19. Apr 2011, 15:53

Liebe Simone!
Liebe Libelle!

Danke für Eure Infos, echt super :D !

Ich wünsche Euch auch allen bereits ein frohes Osterfest, viele bunte Eier!

Alles Liebe
Angelika
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Libelle » Di 19. Apr 2011, 15:54

Da werden wir bis dann ein bisschen noch plaudern! :D
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon LiamMartyn_Safir » Do 28. Apr 2011, 14:47

Hallo Ihr Lieben,

haben alle viele, bunte Eier gesucht und gefunden :D ?

Wir hatten letzte Woche Freitag den Termin bei der Mototherapeutin und ich wollte Euch darüber ein wenig berichten.

Sie hat mir die Dyspraxie bei Liam bestätigen können. Ok. Hat jedoch auch gemeint, daß er mit seinen 4 Jahren zu jung ist für die Therapie, es wird meist erst im Vorschulalter bzw. Schulalter damit begonnen. Ich hab' mir allerdings ihr Buch gekauft, wo sehr viele Übungen drin stehen, die man selbst im Alltag einbauen kann. Es geht dabei sehr viel um das Gleichgewicht, denn wenn die Balance stimmt, kann sich auch in der Entwicklung der Sprache etwas tun. Irgendwie logisch. Massagen wären sehr wichtig. Sie meinte jedoch auch, daß eine geistige Behinderung zu dem sowieso bereits bekannten atypischen Autismus vorliegen würde. Somit haben wir auch sehr viele Baustellen und diese allesamt gut zu fördern, hm, naja, da komm' ich schon wieder ins grübeln. Zeit, Geld, welche Baustelle geht man als Erstes an ..., ich brauch' Euch davon nicht weiter zu erzählen. Wir sitzen alle gemeinsam in einem Boot.

Irgendwie stört mich die geistige Behinderung, weil ich es selbst als Mutter nicht so empfinde. Nicht, daß ich es nicht wahrhaben will, aber Liam bringt einfach auch viele dagegensprechende Eigenschaften mit, wie zB sein Sprachverständnis, welches enorm ist, wie paßt das zusammen? Ich finde, oft wird zu leichtfertig mit dieser Aussage, jemand ist geistig behindert, umgegangen, pressen wir nur schön alles in ein Schema, was nicht regelkonform ist, ist behindert.

Also so richtig aufschluss- und erfolgreich war der Termin nicht. Weiters hat sie auch noch gemeint, daß uns ja im Grunde nichts davonlaufen würde, also könnten wir es genauso gut einstweilen lassen. Ich weiß nicht, damit konnte ich auch nicht so recht etwas anfangen. Wann sollen wir denn dann bitteschön anfangen unsere Kinder zu fördern und ein wenig auf Kurs bringen. Ich war bist jetzt immer der Überzeugung, je früher, desto besser, natürlich mit der Gradwanderung, nicht zu überfordern.

Demnächst soll ja nun auch über die Logopädie PECS bei uns starten. Mal sehen, vielleicht kommen wir damit wieder ein Stückchen weiter.

Alles Liebe Euch allen
Angelika
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Sim_It2003 » Do 28. Apr 2011, 18:18

Liebe Angelika,

wir müssen jetzt wirklich einmal telefonieren!

Die geistige Behinderung würde mich auch ganz profund stören, weil es zu dieser "Diagnose" (für mich ist es keine) ja nicht einmal eine richtige, allgemeingültige Definition gibt (frag´ doch einmal die Therapeutin, was sie damit meint). Was soll denn das sein - ein Problem im kognitiven Bereich? Oder ein Problem mit der Verarbeitung - das haben wohl all unsere wahrnehmungsgestörten Kinder.

Bääh - einfach blöd, so eine Aussage. Sage ich als Mutter eines Kindes, dem es ein Bedürfnis war, als sie endlich angefangen hat, Sätze herauszubekommen, erst einmal 500x am Tag zu sagen "Annabelle will nicht Therapie machen" :roll: und dann sofort bis 15 zu zählen.

Auch die Aussage, man würde erst im Vorschul- oder Schulalter mit einer Therapie für die Dyspraxie anfangen, würde ich mit Vorsicht genießen und mit einem Logopäden/einer Logopädin hinterfragen.

Das Problem ist vor allem, dass die Kinder die beliebte "psychomotorische Verzögerung" erleiden - sprich: sie sind aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage, altersgemäß Erfahrungen zu machen, die sie wiederum weiterbringen würden bzw. in die Lage versetzen, die nächsten Erfahrungen zu machen. Es ist irgendwie ein Teufelskreis, den man durchbrechen muss.

Alles Liebe, Simone
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