VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Libelle » So 29. Mai 2011, 12:24

Wir waren am Wochenende am Pecs-Kurs. die Methode ist vielversprechend. In der Gruppe waren noch zwei Muttis drinnen, wo die Kinder mit sechs kaum gesprochen haben. Man hat uns Videos gezeigt, wo andere Kinder, die auch mit fünf oder sechs überhaubt nicht gesprochen haben und nach intensivem Traninig einenhalb Jahr später sprachlich kommunizieren konnten.
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon LiamMartyn_Safir » Do 16. Jun 2011, 15:58

Hallo Ihr Lieben!

Freut mich sehr, daß Euch der Kurs zu PECS gefallen hat. Wir versuchen mittlerweile stückchenweise damit anzufangen. Unser Logopäde setzt die Kärtchen spielerisch während der Therapie ein und versucht Liam dazu zu bringen, ihm die entsprechende Karte zu zeigen, wenn er etwas möchte.

Hatten heute Kontrolle bei unserer Ärztin und sie meinte schon, dass sich in der Lautierung etwas verändert hätte. Selbst fällt es einem wahrscheinlich wieder am wenigsten auf.

GUK Kasten Teil 1 haben wir zu Hause. Wir hätten es immer wieder probiert. Liam sieht sich zwar gerne die Bilder an, aber für die Gebärde selbst und das Anschauen dazu, wie ich das mache bzw. überhaupt in die Nachahmung zu gehen, klappt aufgrund der geringen Konzentration nicht wirklich. Dafür bekomme ich zu wenig Augenkontakt von ihm.

Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass sich verbale Entwicklungsdyspraxie und Autismus bei Liam im Weg sind. Das eine verhindert definitiv die Sprache, das andere die Möglichkeit etwas anderes wie Sprache einzusetzen bzw. überhaupt zu erlernen.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch immer nicht ausprobiert habe, ob Liam Kopfhörer aufsetzen würde für die TOMATIS-Therapie. Leider geht es nur über Kopfhörer. Musikbegeistert wäre mir Liam allemal.

Alles Liebe
Angelika
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Libelle » Do 16. Jun 2011, 16:37

Liebe Angelika, es hört sich alles super an! Willst Du vielleicht nicht den Pecs-Basiskurs nicht besuchen? Die Angehörigen zahlen nur die Hälfte und als Ehepaar gibt es eine zusätzliche Ermäßigung, wenn man den Kurs gemeinsam besucht. So kannst Du mit Liam noch mehr erreichen :)
Hast Du mein Posting über akustisches Trainig gelesen? Es soll so ähnlich wie die Tomatis-Therapie wirken.
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Re: VED - verbale Entwicklungsdyspraxie

Beitragvon Sim_It2003 » Mo 20. Jun 2011, 04:35

Hallo,

bei Annabelle war auch nie Blickkontakt da und das Gebärden hat trotzdem geklappt! Man muss "nur" etwas finden, das für die Kinder wirklich wichtig ist...

Ihre ersten Gebärden waren eine selbsterfundene für Fieber - sie hatte ja im September 2009 einen Grand Mal, eingestuft als Fieberkrampf, und ich griff sie daraufhin offensichtlich sehr oft am Hals an um ihre Temperatur zu fühlen. War dann der running gag, als sie auch anfing, immer hinzugreifen und mich listig anzuschauen, so à la "Mami, komm, mach Dir Sorgen, denn ich habe Fieber!" :roll:.

Das nächste war dann eine Gebärde für "einschalten", da konnten wir ihr (über Handführung? Ich weiß es nicht mehr so genau) die GUK-Gebärde vermitteln und das Zeichen für "Teletubbies" (das Drehen des WIndrades) hat sie sich wieder einmal selbst ausgedacht.

Es macht dann, meiner Meinung nach, zumindest anfangs keinen Sinn, auf den vorgegebenen Gebärden zu bestehen. Auf Dauer natürlich schon, wenn das Gebärden ein fixer Bestandteil der Kommunikation wird. Aber in der Phase, wo die Kinder erst einmal verstehen müssen und können, dass das Gebärden ihnen etwas bringt, ist natürlich jede kreative Äußerung willkommen.

Annabelle war übrigens damals so etwas von glücklich, weil sie plötzlich verstanden wurde. Wir haben dann ein kleines Fotoalbum mit diesen GUK-Karten befüllt und sind öfters mit ihr zusammengesessen und haben der Reihe nach die Gebärden durchgeschaut. War eine tolle Erfahrung.

lg, Simone
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